Berufsfeld
Gesundheit und medizinische Versorgung
Am Fachbereich Medizin, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Direktor Prof. Dr. Michael Hertl, ist am Sonderforschungsbereich Transregio (TRR) 425 "Desmosomale Dysfunktion epithelialer Barrieren" (DEFINE) zum 01.02.2027 befristet auf 3 Jahre eine drittmittelfinanzierte Teilzeitstelle (65 %) als Wissenschaftlicher Mitarbeiterin (Doktorand in) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.
Die Aufgabe des multidisziplinären Forschungskonsortiums des SFB/TRR 425 besteht darin, molekulare und zelluläre Mechanismen aufzudecken, die mit der Dysfunktion von Desmosomen zusammenhängen. Der SFB/TRR 425 kombiniert dafür state-of-the-art Technologien und translationale Ansätze.
Im Teilprojekt CP2 zum Thema "Preclinical disease models of desmosome dysfunction" unter Leitung von Dr. Christoph Hudemann ist das übergeordnete Ziel die Untersuchung der molekularen und zellulären Mechanismen desmosomaler Dysfunktion in der Maus, die zu einer Störung der epithelialen Barriere und Entzündungsreaktionen beim Pemphigus vulgaris (PV) führt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Wechselwirkung zwischen autoreaktiven T-Helfer-2-Zellen und der epithelialen Antwort. Durch die Verwendung von etablierten Mausmodellen, in vitro- und ex vivo-Modellen und Multiomics-Technologien sollen gemeinsame und gewebespezifische Mechanismen der immun-epithelialen Dysregulation aufgedeckt werden. Die epitheliale Dysfunktion in der Maus soll als Basis für das Konsortium fungieren.
Ihre Aufgaben:Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach 2 Abs. 1 WissZeitVG.
Ihr Profil:Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler innen durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stelle für Hochschuldidaktik.
Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX ( 2 Abs. 2 und 3 SGB IX) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.
Stellenanzeige automatisch mit KI zusammengefasst